Schule Stein AR
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Kindergarten Küken 2020(4)
Do, 26. März 2020
Uns fehlen die Worte wie süss diese Küken sind.
Gerade in dieser sehr skurrilen, auch etwas beängstigenden Corona-Zeit ist es besonders schön ein solches Wunder miterleben zu dürfen.
Zuerst ein Ei das piepst nach ca. 20 Tagen und dann am 21. Tag die ersten aufgepickten Eier. Nach Stunden, geduldig ertragen... endlich ein nasses, verstrubbeltes, piepsendes Wesen. Einfach entzückend!
Klicken Sie auf die Videodatei und erleben sie das Schlüpfen!
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Seife selber machen (1)
So, 22. März 2020
Da es leider nicht bei allen Kindergartenkindern geklappt hat, diesen Film per Mail zu versenden, machen wir ihn hier zugänglich.
Ja in einer Zeit des Händewaschens, ist es nie falsch Seife zu machen. Es macht Spass und funktioniert. Mit nur zwei Zutaten! Viel Spass
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Märchenwoche(24)
So, 22. März 2020
Bereits seit einer Woche liegt die Pendenz "Märchenwoche Bericht schreiben" auf meinem Tisch. Doch die letzte Woche war aussergewöhnlich für uns alle. Trotzdem will ich in diesem Text nicht die erste "homeschooling-Woche" ins Zentrum stellen, sondern versuchen die märchenhafte Zeit unserer Projektwoche aufleben zu lassen.
Es war nämlich wirklich märchenhaft. In altersdurchmischten Gruppen vertieften sich die Kinder in verschiedenen Workshops in unterschiedliche Märchen.
Um 08.15 Uhr trafen sich alle zuerst in der Turnhalle. Dort erzählten die Erstklässler von Frau Schadegg jeweils zwei, drei Kindern aus ihrem Märchenkoffer. An diesem Märchenkoffer hat es jeweils eine Musikspieluhr. 20 verschiedene Spieluhren in der Turnhalle gaben einen zauberhaften Klang, da musste man einfach still sein und lauschen.
Danach ging es in die jeweilige Gruppen. Die Zwergen, Feen, Zauberer, Könige waren vom Kindergarten bis zur dritten Klasse bunt gemischt. In diesen Gruppen besuchten sie die unterschiedlichsten Workshops.
Beispielsweise gab es ein Theaterworkshop, eine Hexenschule, eine Knusperhäuschen-Küche und eine Plauder-Märlikistenwerkstatt. Die Kinder übten sich im Bau von Märchenfiguren, Kartonschlössern und im Zuhören von Märchen. Einmal durfte jedes Kind auf den wunderschönen Märchenweg in Urnäsch. Dort wurde uns in einer tollen Hütte bei Feuer und Punsche ein Märchen erzählt.
Mittwoch war der Tag der Bewegung und die Schüler und Schülerinnen durften sich in der Turnhalle, wie auch draussen an verschiedenen Posten austoben. Die Vielfalt dieser Stationen war riesig. Vom gestiefelten Katerparcour bis zum erfühlen der Fingerdicke bei Hänsel und Gretel war alles dabei.
Die Nachmittage fanden in jeweils zwei Klassen statt.
Das Programm war vielfältig, abwechslungsreich und märchenhaft schön.
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Theatergruppe Balz(4)
Sa, 01. Februar 2020
Balz – oder was ist ein wahres Talent

Am Dienstag 4. Februar wurde auch die Aula zu einem Schulzimmer und zwar zu einem Schulzimmer auf einer Bühne. Es fand nämlich die exklusive Vorstellung der Kindertheatergruppe aus Stein statt.
Jetzt fragen sich sicherlich Einige: «Es gibt ein Kindertheater in Stein?». Ja dem ist so und nämlich fand das Ganze seinen Anfang im letzten Winter im Kinderparlament unserer Schule. Seit unserem Musical Ali-Baba liegen uns die Schüler und Schülerinnen immer wieder in den Ohren, so was zu wiederholen oder eben eine Theatergruppe zu gründen.
Da traf es sich sehr gut, als sich unsere Praktikantin Frau Oertly an unserer Schule bewarb. Sie hat bereits viel Erfahrung mit Theater. Sofort war sie dabei eine Gruppe anzubieten für ein Semester.
Mit viel Herzblut und einer grossen Portion Geduld leitete sie diese Gruppe von 15 Kindern. Theater ist viel mehr als bloss am Schluss des Semesters ein hart eingeübtes Stück aufzuführen. Die Kinder wurden in Mimik, Gestik, Spontanität geschult, doch eine solche Gruppe bietet auch tolle Möglichkeiten der Auseinandersetzung im Team. Gemeinsam etwas zu erreichen.
Und genau das durften sie am Dienstag in der Aula zeigen, was sie gemeinsam erreicht haben.
Beim Stück ging es um eine Klasse, welche das grösste Talent sucht und am Ende der Woche zum Klassentalent kürt. Da gab es eine tolle Tänzerin, eine Make-Up Künstlerin, ein Mathegenie, ein Englischprofi, eine Fussballerin,… und da gab es Balz. Balz hatte auf den ersten Blick kein offensichtliches Talent. Doch eben bloss auf den ersten Blick. Am Schluss erkannte dies auch die Klasse, denn Balz konnte gut zuhören. Er besuchte oft seinen Grossvater und kümmerte sich liebevoll um ihn.
Ein Talent muss ja nicht offensichtlich sein. Nicht was man ist, sondern wie man ist, das ist wichtig und wohl das grösste Talent.
Frau Oertly hat mit ihrer Theatergruppe auf alle Fälle viel Talent bewiesen. Vielen Dank für ihren Einsatz.
Die Begeisterung war gross bei Jung und Alt. Nun hoffen wir auf eine Fortsetzung.
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Waldwoche im Herbstwald(14)
Mo, 21. Oktober 2019 - Fr, 25. Oktober 2019
Dieses Jahr starteten wir warm und trocken in unsere Waldwoche im Schluchwald. Als erstes verschönerten wir unseren Waldplatz mit einem Mandala. Am Nachmittag besuchte uns Waldemar und wir bauten Zwergenhäuschen. Am nächsten Tag brachte er uns ein Waldmemory mit. Die Grossen zeichneten ihren Körper mit vielen Tannenzapfen nach. Am Donnerstag wurde gemeinsam Feuer gemacht und gekocht, auch das Abwaschen am Schluss gehörte natürlich dazu. Die ganze Woche wurde gespielt, gebaut, geklettert und entdeckt.
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Helfende Hände(15)
Di, 01. Oktober 2019 - Do, 01. Oktober 2020
Vor den Herbstferien haben wir die Eltern des Zyklus 1 angefragt, ob sie uns beim Aufbau des neuen Waldsofas im Schluchwald unterstützen könnten. Gleichzeitig machten wir in der Steinzeit einen Aufruf zum Sammeln von Weiden. Wir waren überrascht, auf welch positives Echo wir gestossen sind.
So versammelten wir uns am letzten Samstag im Oktober bei herrlichstem Wetter um 9:00 auf dem Schulhausparkplatz. Dann machten sich Frauen mit Schlegel und Sägen, Männer mit Stihl und noch mehr Werkzeug auf in den Schulwald. Im Wald erwarteten uns bereits grosse Haufen von Weiden.
Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es zügig an die Arbeit. Es wurde gesägt, gepflöckt, geflochten, eine neue Grillstelle ausgehoben und auch die Materialkisten zusammengebaut. Wir staunten nicht schlecht, was in relativ kurzer Zeit gemeinsam entstehen konnte. Die Kompetenzen der Berufsleute wurden schnell sichtbar, so entstand z.B. ein perfekter Unterstand für unser Holz und das Dreibein.
Am Mittag genossen wir bei unterhaltsamen Gesprächen eine feine Wurst.
Schon kurz nach dem Mittag war unser Waldplatz wie verwandelt. Jemand meinte: Man könne sich diese Waldecke ohne Sofa gar nicht mehr vorstellen. Ein Spaziergang an den neuen Waldplatz, vielleicht sogar mit einer Wurst, ist sehr empfehlenswert.

Ein herzliches Vergeltsgott an:
Anita Andreisek, Bettina Juon, Markus Sutter, Michael Hinrichs, Peter Berweger, Robin Spring, Roland Schmidt, Sandra Fässler, Stefan Müller und Thomas Meier für den tatkräftigen Einsatz.
Walter Meier für das Bereitstellen der Weiden.
Stefan Tanner für das Durchfahrts- und Wegrecht und die grosszügige Einstellung bezüglich Nutzung des Platzes.
alle Weidenlieferanten.

Mit den Kindern werden wir das Sofa mit Moos auspolstern und die Rückenlehnen mit Weiden fertig flechten.
Wir freuen uns auf die künftigen Walderlebnisse mit unseren Waldschraten.
Team Zyklus 1
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Ein herrlicher Tag rund ums Schulhaus(37)
Di, 03. September 2019
Text und Fotos Judith Husistein

«Spielsporttag dehää z’Stää». Unter diesem Motto stand der Sporttag unserer Schule am 3. September. Diesmal blieben die gut 180 Kinder und Jugendlichen rund ums Schulhaus. Sie genossen einen strahlenden Spätsommertag mit herausfordernden Aktivitäten, fröhlichen Wettbewerben, einem Blick ins Piratenleben und feinem Essen.


Nur zusammen sind wir stark

Farbenfroh und erwartungsvoll begann der Morgen mit einer Aufwärmrunde, bevor die altersdurchmischten Teams von je zehn Primarschulkindern an den verschiedenen Posten starteten. Dabei kamen unter anderem die fantasievollen, in der Projektwoche im März hergestellten Spielgeräte zum Einsatz, was natürlich besonderen Spass machte. Nur die Zusammenarbeit innerhalb des eigenen Teams führte bei den verschiedenen Aufgaben zum Erfolg und es war beeindruckend, wie gut die Kinder dies meisterten. Die Kleinen wurden von den Grösseren angespornt und gelobt. Es wurde gejubelt und applaudiert, getröstet und motiviert. So bewegte sich das Floss aus Fässern dank perfekter Arbeitsteilung über den Rasen. Bocciakugeln trafen ihr Ziel oder wurden lachend eingesammelt. Der Spielplatz wurde zum Wasserparcours. Auf dem Pausenplatz kämpften Kinder im lebenden Tschüttelikasten um Tore. Volle Konzentration erforderten verschiedene Geschicklichkeitsspiele, die präzise Koordination verlangten und zu dritt ein Paar Ski zu teilen, führte zu manchem Massensturz. Einer der Höhepunkte für die Kinder der 1.-6. Klasse war natürlich das Piratenschiff, das über eine wackelige Haifischleiter bezwungen werden musste. Der Piratenkapitän mit Zahnlücke, Degen und Tattoos zog die Kinder in ihren Bann. Sie lernten Piratenausdrücke und hörten mit grossen Augen fantasievolle Geschichten.


Wer bezwingt den Bullen?

Die Jugendlichen der Oberstufe massen sich in eigenen Wettbewerben. Bei Basketball, Fussball und Tischtennis kämpften sie um Punkte. Eine besondere Attraktivität war natürlich das Bullriding. Grimmig sah er aus, der Bulle, auf dem die Mädchen und Buben der Oberstufen reiten mussten. Viele stürzten trotz anfeuernden Zurufen der Kollegen schon nach wenigen Sekunden vom Rücken des bockigen Tiers. Eine schwierige Aufgabe für die Reiter und ein grosser Spass für die Zuschauenden.

Auch die Kinder des 2. Chindi genossen den Tag. Sie durften verschiedene Posten ausprobieren, zuschauen und staunen. Sogar der Bulle wurde von einzelnen mutigen 5-Jährigen bezwungen. Zum Glück verhielt er sich den kleinen gegenüber zahm.


Gemeinsam geniessen

Natürlich gab so viel Aktivität Hunger und Durst. Bereits vom Morgen an wirkte die Ressourcengruppe, bestehend aus aktiven Eltern und anderen Hilfsbereiten, in der Küche. Gegen Mittag wartete ein farbenfrohes Buffet mit heissem Fleischkäse, feinen Brötchen und verschiedenen Gemüse zum Knabbern auf die hungrigen Kinder. Viele Eltern hatten feine Kuchen zum Dessert gespendet und 100 Liter «Husistää- Tee» stillten jeden Durst. Und was übrigblieb, fand am nächsten Tag in der Pause in kürzester Zeit Absatz.

Erwartungsvoll versammelten sich die Schülerinnen und Schüler gegen Ende des Sporttages auf dem unteren Pausenplatz zur Siegerehrung und staunten zum Abschluss über eine faszinierende Feuerschau des Piratenkapitäns. Es war ein herrlicher Tag, der nicht nur Kinder aller Stufen verbunden hat, sondern auch mehrere Generationen. Zwischen dem jüngsten Kindergartenkind und dem ältesten Helfer in der Küche lagen 85 Lebensjahre.
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