Schule Stein AR
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VERANSTALTUNGEN

Erlebnisbericht von Andrea Schläpfer

Mi, 23. Mai 2018 - Mi, 23. Mai 2018

Die Kinder der 4. Klasse haben einander ihre Erlebnisberichte der Frühlingsferien vorgelesen und abgestimmt, welcher Text ihnen am besten gefällt. Andrea war die Siegerin, weshalb ihr Bericht nun auf der Homepage veröffentlicht wird. Viel Spass beim Lesen.


Die Schokoladenfabrik
Von Andrea

Am Donnerstag 12. April gingen wir mit meiner Mutter und Flavia Schmid in die Schokoladenfabrik Maestrani. Zuerst parkten wir unser Auto. Dann gingen wir in die Schokoladenfabrik, an den Schalter und bekamen die Tickets. Darauf gingen wir in den Shop. Dort hatte es grüne Schokolade zum Probieren, die war sehr eklig. Dann gingen wir noch auf das WC und nachher konnten wir hinein gehen. Zuerst hatte es ein Fotokasten. Nachher konnten wir einen Film darüber wie die Schokolade hergestellt wird, schauen. Als der Film fertig war ging der Bildschirm hoch. Darauf kam eine Tür hervor. Dort hatte es einen Raum wo alles über die Schokoladen Produktion stand. Dann konnten wir in die Schokoladenfabrik hinunter schauen. Nachher kam ein Raum der war voller farbiger Punkte zum aufkleben. Beim letzten Raum konnten Flavia und ich selber Schokolade machen. Zuletzt gingen wir noch in den Shop einkaufen. Später dann gingen wir zum Auto und gingen nach Hause.

Das war mein Erlebnisbericht über die Schokoladenfabrik Maestrani.


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Fabel-hafter Ausflug

Di, 01. Mai 2018 - Mi, 01. Mai 2019

Am 30. April machte sich die 1. Sek mit den Velos auf nach Hundwil, um den Deutschunterricht auf dem Bauernhof der Familie Frischknecht abzuhalten. Johannes hat uns zuerst über den Hof geführt und uns die Tiere gezeigt. Anschliessend hat sich jeder ein gemütliches Plätzchen gesucht und eine eigene Fabel geschrieben, in welcher die beobachteten Tiere vorkamen.
Bei wunderschönem Wetter haben wir einen tollen Vormittag miteinander verbracht. Vielen Dank an die Familie Frischknecht, dass wir kommen durften!


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Swiss Unihockey Games in Heiden

Sa, 28. April 2018 - Sa, 28. April 2018

Am vergangenen Samstag, 28 April 2018 nahm die Schule Stein mit vier Mannschaften in den Kategorien Mädchen 1. + 2. Klasse, Knaben 1.+2. Klasse und Knaben 3. + 4. Klasse an den Swiss Unihockey Games in Heiden teil. Die Mädchen belegten den erfolgreichen 3. Schlussrang, die Hockey-Tiger wurden 4. und die Schtää-Adler 7. Die ältere Kabenmannschaft musste ein wenig Lehrgeld bezahlen und platzierte sich auf dem letzten Rang.
Wir danken allen Eltern für den Fahrdienst und die grossartige Unterstützung

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Känguru Mathe-Test

So, 01. April 2018

Känguru ist:
- ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für rund 6 Millionen Teilnehmende in vielen europäischen und aussereuropäischen Ländern;

- ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet;
- er wird als Klausurwettbewerb an den Schulen (unter Aufsicht) geschrieben;

- eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die dazu die Freude an der Beschäftigung mit der Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll;

- ein Wettbewerb, bei dem in 75 Minuten 24 Aufgaben für die Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. 30 Aufgaben für die Stufen 7/8, 9/10 und 11/12/13 zu lösen sind
- ein Wettbewerb, bei dem nur Notizpapier als Hilfsmittel eingesetzt werden darf
und wird vom neu gegründeten Verein «Känguru Schweiz» organisiert.

Und 14 Kinder von unserer Schule Stein haben mitgemacht! Wir sind stolz auf euch!
Claudia Holderegger aus der 1. Oberstufe ist unter den 100 besten Mädchen der Schweiz und darf einen Tag im Juni an die ETH.
Doch auch die Anderen haben tolle Resultate erzielt. Und das Ziel nächstes Jahr ist es die eigene Leistung zu verbessern. Ich freue mich darauf.

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Ramba Zamba im Kindergarten

Fr, 16. März 2018

Während unserer Rambazamba-Projektwoche waren wir viel in Bewegung.

Am Montag absolvierten die Kinder in zwei Gruppen abwechselnd einen Geräteparcour und bastelten ein Osternest.

Im Museum im Lagerhaus trafen wir auf „Mil“, den Museumsvogel. Im Haus herrschte Umbruchstimmung, eine neue Ausstellung ist am Entstehen. So führte uns Mil im Gänsemarsch zwischen Bildern, Kisten und Skulpturen durch die Räume.

Neue Erfahrungen konnten die älteren Kindergärtler auf dem Eis machen, wie fühlt es sich an auf nur zwei Kufen zu stehen, die Kinder waren erfolgreich, sie lernen schnell. Zwar gab es bei einzelnen blaue Flecken, aber den Kindern hat`s trotzdem gefallen.

Weniger wacklig fühlten sich die Kinder im Wasser, dieses Element ist allen bestens vertraut. Die Mutigen wagten sich auf die doch recht dunkle lange Rutschbahn.

Als Abschluss und weiterer Höhepunkt war dann das gemeinsame Mittagessen im Kindergarten. Müde und zufrieden machten sich die Kinder auf den Heimweg und werden noch einige Zeit von dieser Woche schwärmen.

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Tagesberichte aus dem Skilager

Do, 15. März 2018

Um 8.10 Uhr fuhr der Car los. Wir haben den Film „The Pink Panther“ geschaut. Wir sind ca. um 10.00 Uhr eingetroffen. Danach mussten wir mit dem schweren Gepäck zu unserem Lagerhaus fahren. Als die erste Gruppe eingetroffen ist, haben sie die Zimmer gepufft und den ankommenden die Zimmer zugeteilt. Um 11.30 Uhr haben wir den Lunch zu uns genommen. Nach dem Lunch haben wir unser Tag mit Skifahren und Snowboarden verbracht und assen zusammen Zvieri und haben über den mega tollen Tag gesprochen.

Die Matratzen sind sehr weich. Trotzdem haben die meisten nicht so gut geschlafen, weil es die erste Nacht war. Manche hatten Heimweh. Uns hat das Skifahren gefallen, weil wir verschiedene Sachen ausprobieren konnten. Wir haben heute Abend den Casinoabend. Dort kann man entweder mit einem Jungen oder mit einem Mädchen ein Foto machen. Das gibt pro Paar 900 Fr. Alleine gibt es 300 Fr. Wir freuen uns aufs Casino und auf die kommenden Tage.

Das Casino war toll und sehr lustig. Ueli und Jaro haben am meisten Geld, fast 47 Tausend. Wir konnten so mittelmässig schlafen aber besser als gestern. Am Morgen war sehr schönes Wetter und es gab keine Unfälle. Die Piste war sulzig und es hat viel Schnee. Man konnte fast Tiefschnee fahren. Am Nachmittag konnte man auswählen zwischen: Schwimmen, Film schauen, Zumba und Spiele. Wir freuen uns auf den Abend.

Am Mittwochabend fand um 20:00 das Tabu statt. Es gab 6 Gruppen, Herr Steigers Gruppe hat gewonnen mit 11 Punkten. Um 21:30 wie jeden Abend mussten wir ins Bett. Am nächsten Morgen assen wir unser Morgenessen und richteten uns fürs Skifahren. Der Vormittag hat uns sehr gefallen, aber leider fuhren ein Paar Skilifte nicht wegen Wind. Zum Mittagessen gab es Rösti mit Bratwurst und leckerer Sauce. Nach dem Essen zogen wir unsere Skikleidung an, doch wir konnten sehr kurz Ski fahren, weil es starken Wind hatte und die Lifte nicht mehr fuhren. Dann vertrieben wir unsere Zeit mit Spielen. Und bald beginnt die Disco, wir freuen uns darauf.

Die 5. und 6. Klassen aus Stein und Hundwil


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Anders sein - normal sein

Di, 13. März 2018 - Mi, 13. März 2019

Anders sein - normal sein

Juhuu, endlich beginnt die Themenwoche. Wir starteten mit dem Bewegungsspiel „Bis zum Gehtnichtmehr“. Jemand macht eine kleine Bewegung oder Geste, die dann reihum immer weiter übertrieben wird. Aus einem schüchtern angedeuteten Lächeln wurde so zum Beispiel lauter Jubel. Danach versuchten wir „normal“ zu definieren und diskutierten über Vorurteile.
Am Freitagmorgen beschäftigten wir uns dann noch einmal mit diesem Thema. Wir spielten verschiedene Szenen in 2er- oder 3er-Gruppen. Von der Szene gab es jeweils zwei verschiedene Varianten, je nachdem wie die Betroffenen reagiert haben. Es gab kleinere Diskussionen über die Szenen.

Sehbehinderung
Wir bekamen verschiedene Brillen um zu probieren, wie es ist, wenn man blind oder sehbehindert ist. Es war sehr interessant zu sehen, wie man klar kommt, wenn man eine starke Sehbehinderung hat. Wie ist es, wenn einem langweilig ist und man eine Sehbehinderung hat? Wir hatten verschiedene Spiele, die man auch mit einer Sehbehinderung spielen kann, zur Auswahl. Diese Spiele haben viele Tastpunkte, die man fühlen kann. Diese zu erspüren war aber nicht einfach. Wir durften ausserdem mit einer Schlafmaske und dem Blindenstock durch das Schulhaus gehen. Herr Schadegg erklärte uns an der Wandtafel die Funktion der Augen. Wir lernten ein wenig mit der Blindenschrift umzugehen. Unsere Namen schrieben wir auch in der Blindenschrift. Uns hat dieser Workshop mega viel Spass gemacht.

Gehörlos
Zu Beginn des Workshop „gehörlos“ begrüsste uns Frau Scherrer in Gebärdensprache. In der Gebärdensprache wird alles nur durch Bewegungen mit Händen mitgeteilt. Wir fanden es spanend zu erraten, was Frau Scherrer genau ausdrücken wollte. Sie erzählte uns, dass sie einen gehörlosen Sohn und deswegen die Gebärdensprache gelernt hat.
Auf einem Bild zeigte sie uns wie ein normales Gehör funktioniert.
Wir lernten auch das Cochlea Implantat kennen. Das ist ein Hörgerät, mit dem auch Gehörlose ein bisschen hören können. Zum Schluss durften wir alle das ABC in der Gebärdensprache ausprobieren.

Die fünf Sinne
Am Montagnachmittag testeten wir unsere Sinne. Es gab verschiedene Posten. An einem Posten testeten wir die Zunge. Wir prüften, wo wir bitter, süss, salzig und sauer schmeckten. An einem weiteren nahmen wir ein Stück Papier und legten es dem anderem auf die Hand. Wenn man schnell das Papier wegnimmt und es wieder schnell auf die Hand legt, spürt man auf einmal nicht mehr, ob es noch auf der Hand ist oder nicht. Am dritten Posten prüften wir durch piksen mit Büroklammern, wo wir am besten spüren.
Wenn ein Sinn nicht mehr funktioniert, erlebt man die Welt anders. Oft werden dann die anderen Sinne ausgeprägter.

Rollstuhlsport
Sport im Rollstuhl – ist das überhaupt möglich? Ja es geht, wir erlebten einen tollen Dienstagmorgen mit Sandra Graf. Am Anfang erzählte Sandra Graf wie sie als Folge durch einen Sturz von den Schaukelringen gelähmt wurde.
Am Anfang machten wir eine Stafette im Rollstuhl, danach spielten wir Basketball, was eine grosse Herausforderung für alle war. Später spielte die erste Gruppe noch Rugby. Beim Rugby machten die Gruppen viel mehr Punkte als beim Basketball, denn es ist es sehr schwierig, den Ball aus dem Rollstuhl in den Korb zu werfen. Wir würden gerne wieder einmal Sport im Rollstuhl machen, obwohl wir Muskelkater in den Armen bekamen.

Kochen mit Asylsuchenden
Am Dienstagmorgen kamen fünf in Stein wohnende Asylsuchende zu Besuch. Sie erzählten uns, wo sie herkommen, wie ihre Flucht verlief, ob sie Familie haben und wie lange sie schon in der Schweiz sind.
Am Nachmittag kochten wir unter Anleitung der Asylsuchenden zwei tolle Desserts. Der eine war ein spezieller Schokoladenkuchen. Der andere war eine Reisspezialität, die sie einmal im Jahr essen dürfen – was für eine Ehre.
Leider konnten nicht alle auf einmal kochen. So spielten die Schüler, die nicht kochten mit den übrigen Gästen Karten. Einige Schüler versuchten diese über den Tisch zu ziehen ☺, dies gelang aber nur am Anfang und war recht lustig. Die süsse und gleichzeitig scharfe Reisspezialität mit Cashewnüssen kam bei den Schülern nicht so gut an, da sie sehr fremd war. Der Schokoladenkuchen traf schon eher den Geschmack der Schüler ☺. Diese Begegnung hat uns gezeigt, dass die Asylbewerber nette Menschen sind. Obwohl die Verständigung manchmal schwierig war, konnte man gut mit ihnen reden.

In der Steig
Nach einer morgendlichen Radeltour von Stein nach Appenzell wurden wir in der „Stääg“ von Heinz begrüsst. Er ist der Abteilungsleiter und stellte uns mit vielen Zahlen das Wohn- und Werkheim vor. Danach machten wir zusammen mit den Bewohnern Znünipause. Etwas speziell war es schon, einfach so neben fremden Leuten am Tisch zu sitzen. Beim Arbeiten in den verschiedenen Abteilungen Industrie, Holzbau, Metallbau, Küche oder dem Atelier lernten wir aber einige der Bewohner etwas näher kennen und miteinander reden wurde einfacher. Die Bewohner waren sehr offen, haben von sich erzählt, uns Sachen gefragt und Spässe gemacht. Am Mittag hatten alle Hunger. Unsere Klasse, die Bewohner und die Betreuer assen, redeten und lachten miteinander. Nach dem Essen gingen wir mit einigen Bewohnern in den Spielraum. Dort spielten wir Pingpong und Tischfussball. Man konnte auch die beiden Kanarienvögel Susi und Fritzli besuchen. Um 13:00 Uhr machten sich die Bewohner wieder an die Arbeit und wir uns auf den Heimweg.

Vorureile und Anders sein
Als wir am Donnerstagmorgen in unser Klassenzimmer kamen, sahen wir auf dem Beamer ein Bild des berühmten Astrophysikers Steven Hawking. Wir nahmen ihn als Beispiel für unser Thema «anders sein» und Vorurteile. Wir schauten uns auf der SRF Seite TrueTalk Porträts über Menschen an, die anders sind. Sie handelten zum Beispiel von Menschen, die besonders klein oder gross sind, solche mit Trisomie 21, von Holligans oder solchen, die besondere Berufe haben wie Prostituierte.
Am Nachmittag sahen wir zusammen den Film ,«Intouchable». Hauptperson im Film ist der reiche, gelähmte Philippe. Er suchte einen Pfleger und traf auf Driss. Driss hatte kein Mitleid mit Philippe sondern behandelte ihn wie einen ganz normalen Menschen. Manchmal war Driss auch sehr respektlos, aber Philippe wollte genau das. Er wollte nicht «verhätschelt» werden. Philippe wurde eine ganz neue Welt geöffnet und es entwickelte sich eine aussergewöhnliche Freundschaft.
Aus dem Film kann man lernen, dass Leute mit Behinderungen auch ganz normal behandelt werden wollen.

Die Kantonspolizei auf Besuch
Gewalt halt! Zwei Polizisten der Kantonspolizei erzählten aus ihrer Tätigkeit mit Jugendlichen im Appenzellerland. Wir besprachen zusammen, wie verschieden wir Gewalt empfinden und welche Formen von Gewalt vorkommen. Interessant war auch, dass Jugendliche im Jugendstrafrecht für ihr Tun verantwortlich sind. Es war ein lehrreiches Referat.


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Themenwoche: Leben in der Gesellschaft

Mo, 12. März 2018

Montag, 12. März 2018
Die Schülerinnen und Schüler erzählen von ihren Erlebnissen. Die Einen besuchten eine Bäckerei, die Anderen eine Metzgerei. Es ist spannend, die verschiedenen Perspektiven zu vergleichen.

Heute mussten wir um 6:30 Uhr in Stein bei der Post bereit stehen. Als dann endlich das Postauto kam, stiegen wir ein und fuhren Richtung Hundwil. In Hundwil teilten wir uns auf, die halbe Klasse durfte in die Bäckerei Mühle und die anderen konnten in die Säntis Metzgerei. Ich war bei der Gruppe die in die Metzgerei gingen. Als wir bei der Metzgerei ankamen, lieferte jemand gerade 4 Hasen die dann Später geschlachtet wurden, denn am Montag ist der Schlachttag. Zuerst zeigte er uns den Schlachthof und die Tiere die er am Freitag schon geschlachtet hat, dabei waren Schweine, eine Kuh und ein Kalb. Was ich hier spannend fand und auch noch nicht wusste, dass er im Notfall die Geschlachteten Tiere bis eine Woche im Kühler Lagern kann. Danach zeigte er uns die verschiedenen Würste und wie sie gemacht werden. Danach wurstete er und wir konnten fragen stellen. Eine Frage war, was sie mit den Innereien und dem Fell machen? Er sagte das die Innereien verbrennt werden und mit dem Fell machen sie Leder. Ich wusste auch nicht so genau wie man das Brät macht. Doch jetzt weiss ich es ungefähr wie. Danach konnten die, die zusehen wollten wie sie die Hasen schlachteten, was ich selber vorher noch nie gesehen habe. Also habe ich hier jeden Schritt neu gelernt. Zuerst wurde der Hase mit der Bolzenschiessmaschine getötet. Zuerst dachte ich immer, dass ein Schuss kommt, doch es kommt nur eine Stange heraus, die sich danach wieder zurückfährt. Danach schnitt er dem Kaninchen den Hals auf, um das Blut abzulassen. Er sagte, jetzt sei er sicher tot, was ich zuerst auch nicht wusste, dass er nach dem Schuss noch halb lebt. Danach schnitt er dem Hasen das Fell auf dem Rücken auf. Ich dachte aber immer, dass sie beim Bauch aufschnitten. Danach zog er das Fell ganz leicht ab, doch ich dachte immer, dass man das mit dem Messer machen musste. Was ich auch noch lernte, dass es bei den Männchen weniger gut geht, das Fell abzuziehen. Er sagte auch, dass man nie die Blase zerschneiden soll sonst stinke das Fleisch und man bekomme den Geruch nicht mehr weg.
Simon

An dem ersten Tag der Projektwoche haben wir Folgendes gemacht. Wir haben uns am Morgen sehr früh getroffen und sind dann so mit dem 6:30 Uhr Postauto nach Hundwil Gefahren, dort besichtigen wir die Metzgerei und Bäckerei. Wir konnten auswählen. Einen Teil ging in die Bäckerei Mühle und dort die Sachen angeschaut. Ich bin in die Metzgerei gegangen also in die Säntismetzgerei. Dort haben wir zuerst das Schlachthaus angeschaut und den Ort wo das Fleisch gelagert wird. Mich hat es fasziniert wie der Tote Kalbskopf aussah. Er hat ein bisschen komisch ausgesehen weil es kein Fell mehr dran hatte. Die Augen haben auch gefehlt. Danach sind wir in die Verarbeitung hinunter gegangen und haben dort geschaut wie sie Würste machen. Ich fand es zuerst ein bisschen komisch wie die Würste aussahen. Sie waren weiss. Er sagte, dass man sie noch räuchern muss. Sie haben die Würste schön in ein Gestell gehängt, so dass auch der Rauch schön an jedem Ort hin kann. Der Angestellte, oder besser gesagt der Lehrling, hat gesagt, dass es etwas vom Schwersten ist zu machen, weil man es immer drehen muss. Danach haben sie noch Servela gemacht und mit so einer Tacker Maschine die Würste auseinander getrennt. Dann gingen einige mit dem Lehrling Kaninchen schlachten, welche am Morgen gebracht wurden. Der hat das Kaninchen zwischen die Beine genommen und dann hat der den Bolzenschuss Apparat genommen und es an den Kopf gedrückt. Nachher hat er die Blutader im Hals aufgeschnitten, so dass das Blut möglichst schnell draussen ist. Dann hat er es am Rücken gehalten und dann Quer das Fell auf gehauen und dann das Kaninchen abgezogen. Patrick hat gesagt, dass die männlichen Tiere weniger gut abzuziehen sind wie Weibliche. Dann hatte er den Bauch aufgehauen und den Magen und alles was drin ist herausgenommen. Zum Schluss hat er es noch mit Wasser abgespült. Dann hat es Znüni gegeben. Es hat heissen Fleischkäse mit Brot gegeben. Dann wanderten wir in die Mühle hoch und dort hat es Gipfeli gegeben. Dann gingen wir nach Stein und dort gingen wir Bräteln (Fondue) zum z’ Mittag.
Dann mussten wir in die Schule gehen um dieser Bericht zu schreiben.
Thomas

Wir sind die Metzgerei und die Bäckerei in Hundwil anschauen gegangen. Wir haben uns um 6:30 Uhr getroffen. Wir sind dann alle zusammen nach Hundwil gefahren. Als wir in Hundwil mit dem Postauto angekommen sind, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Hälfte ging zum Metzger und die andere Hälfte ging zur Bäckerei. Nach der Einteilung sind wir zur Bäckerei gelaufen. Als wir in der Bäckerei angekommen sind, hat man uns freundlich begrüsst und man hat uns herumgeführt. Beim Herumführen hat man uns erklärt, was die Maschinen können. Dabei hat man uns gesagt, dass die alten Maschinen besser seien, da sie nicht so schnell wie die neuen Maschinen kaputt gehen. Uns wurde auch gesagt woher sie die Zutaten haben. Das Mehl kommt aus der Schweiz und der Honig aus Südafrika. Sie haben uns auch gesagt, wie und wo sie die Zutaten lagern. Da sie eher ein kleiner Betrieb sind, haben sie sich auf ihre Spezialitäten spezialisiert. Uns wurde auch der Holzofen gezeigt, der sehr gross war. Man hat uns auch gesagt, dass man im Ofen alle 10 Jahre die Steine wechseln muss. Dazu muss der Mensch, der diese wechselt, sich in dieses kleine Loch hineingehen und dann von drinnen alle Steine rausnehmen und mit neuen Steinen den Boden wieder belegen. Man hat uns auch die Arbeitszeiten gesagt und man hat uns auch den Tagesablauf erklärt. Sie produzieren alle 7 Tage Brot, haben aber nur 6 Tage offen. Sie haben uns auch erklärt, dass sie das Holz für ihren Ofen aus dem eigenen Wald oder von einer Firma in Waldstatt beziehen. Wir haben auch noch etwas über die Geschichte des Betriebs gelernt. Die Bäckerei Mühle ist schon über 100 Jahren im Besitz der Familie Oertle. Während der Führung mussten wir ein Blatt ausfüllen. Nachdem die Führung fertig war, warteten wir im Restaurant auf die andere Hälfte der Klasse, die die Metzgerei anschauen gegangen sind. Nachdem alle beim Restaurant waren, haben wir eine kurze Pause gemacht und sind dann nach Stein zurückgewandert. Nach dieser Wanderung haben wir bei der Schule schnell eine Pause gemacht. Nach der Pause sind wir in den unteren Schachenwald gelaufen. Wir haben dann dort Fondue und Schokoladenbananen gegessen. Es hat immer zwischendrin angefangen zu regnen, es hat aber immer wieder aufgehört.
Silvio

Am Morgen um 6:30 Uhr trafen wir uns in der Post Stein um mit dem Postauto nach Hundwil zu fahren. Dort angekommen teilten wir uns in 2 Gruppen auf, die einen gingen in die Metzgerei Ammann die anderen in die Bäckerei Oertle. In der Bäckerei gab es eine Führung! Herr Oertle erzählte uns vieles über den Betrieb und die Aufgaben als Bäcker. Und sogar über die Geschichte des Hauses und den immer weitergehenden Familien Betrieb. Danach erklärte er uns die verschiedenen Maschinen und wie sie funktionieren, er arbeitet mit eher älteren Modellen von Maschinen, denn er meint die neuen sehen wohl schön aus seien aber für den gebrauch nicht immer besser sowie die Qualität der Maschinen. Sie haben sogar einen eigenen Holzofen den sie jedes Wochenende benutzen um eine sehr beliebte Brotsorte zu machen. Trotzdem müssen die speziellen Steinplatten vom Holzofen alle 10 Jahre ausgetauscht werden was einen sehr mühsamer Job ist! Sie haben auch eine eigene Maschine um die Nüsse zu mahlen. Im Betreib von Herr und Frau Oertle arbeiten sie noch viel von Hand und mit Kraft. Da sie die Maschinen vom Betrieb immer übernahmen. Eine Grosse Spezialität ist der Biber. Auch als Appenzeller Biber bekannt. Doch Herr Oertle erzählte das er sehr viel Wert auf die darin enthaltenen Produkte legt, das heisst die meisten Zutaten so gut es geht aus der Region zu verwenden wie die Butter, Eier und auch die Milch. Doch alles ist auch nicht möglich wie z.B der Honig und die Mandeln. Die Mandeln aus dem Grund weil sie nicht hier angepflanzt werden, der Honig weil er eine grosse Menge im Jahr benötigt und er sehr teuer ist. Wir durften danach auch eines der beliebten „Guetzli““probieren. In seinem Betrieb arbeiten drei Arbeiter und 1 Lehrling. Doch gerne hätte er 2 Arbeiter und 2 Lehrlinge. Sie betreiben sogar einen eigenen Laden in dem sie ihre Produkte verkaufen sowie auch Gemüse für die Leute in der Umgebung. Im Dorf betreiben sie noch ein eigenes Kaffee wo auch Brot gekauft werden kann.
Nicole

Heute Morgen um 6:30 Uhr traf sich die ganze 3. Sekundarklasse vor der Post. Als wir vollzählig waren und das Postauto dann kam, fuhren wir nach Hundwil um uns die Metzgerei Säntis und die Bäckerei Mühle genauer anzusehen. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und sind dann los zur Besichtigung. In der Metzgerei Säntis durften wir als erstes sehen, wo die Tiere hinkommen, wenn sie geschlachtet werden. Fredy Ammann zeigte uns auch, wo die verschiedenen Innereien und Felle hinkommen oder entsorgt werden. Danach zeigte er uns wo die geschlachteten Tiere gelagert und von der Haut entfernt werden. Wir konnten die ganze Metzgerei besichtigen und so viele Fragen stellen wie wir wollten. In jedem Raum wurden verschiedene Sachen gelagert. In einem dieser Räume konnten wir zwei Kuhzungen genauer betrachten. Fredy Ammann ist der Chef einer kleinen Metzgerei mit 8 Mitarbeitern. Wir durften danach noch zusehen, wie diverse Wurstarten hergestellt werden, mit verschiedenen Gewürzen und wie sie in einem Ofen von etwa 50° Grad geräuchert werden. Vor der Znünipause, die Frau Ammann für uns zubereitet hat, konnten die, die wollten noch zusehen, wie Hasen geschlachtet werden. Thomas durfte sogar helfen. Er konnte den Hasen festhalten und sie zeigten dann, wie man den Hasen schlachtet und die Innereien heraus nimmt. Als die Führung zu Ende war und wir uns für die Führung und den feinen Znüni bedankten, liefen wir in die Bäckerei hinauf. Dort trafen wir die anderen Klassenkameraden wieder. Die Lehrer beschlossen, dass wir zurück nach Stein laufen und dort in die Kochschule Fondue essen gehen da, dass Wetter nicht mehr so schön war. Als wir dann in Stein ankamen beschlossen wir, dass wir trotzdem in den Schachenwald Fondue essen gehen. Da wir uns alle auf die warme Kochschule gefreut hatten, war die Stimmung zuerst etwas unten. Doch am Ende waren alle trotzdem gut gelaunt.
Lea

Heute trafen wir uns um 6.30 Uhr bei der Post. Das war für alle ziemlich früh. Wir fuhren mit dem Postauto nach Hundwil zu der Metzgerei. Dort trafen wir Frau Manser, die schon auf uns gewartet hat. Wir konnten entscheiden, ob wir lieber in die Metzgerei gehen, um zu sehen, wie sie die Tiere schlachteten, oder ob wir lieber in die Bäckerei Mühle gehen wollten.
Ich ging in die Bäckerei, weil ich nicht sehen wollte, wie die Tiere geschlachtet wurden. Also liefen wir mit Frau Nolfi hinauf zur Bäckerei Mühle, wo uns Frau Oertle in Empfang nahm. Wir durften noch kurz im Restaurant sitzen und dann kam auch schon Herr Oertle, dem die Mühle gehört. Er erzählte uns kurz einige Information über den Familienbetrieb und wie die Geschichte wahr. Ich wusste nicht, dass die Bäckerei schon immer ein Familienbetrieb war. Danach führte Herr Oertle uns durch die Backstube. Er erzählte uns, dass es jetzt gerade 3 Mitarbeiter und 1 Lehrling im Betrieb arbeiten. Er versuchte uns den Beruf Beck zu übermitteln, weil es relativ wenige Lehrlinge hat. Es gab einen elektrischen Ofen (also eigentlich drei) und einen Holzofen. Herr Oertle hat sehr viele alte Maschinen in seiner Backstube. Der Grund, sagte Herr Oertle sei, weil sie einfach besser sind und länger halten als die neuen. Als wir eigentlich am Mittag das Fondue in Hundwil an einer Feuerstelle machen wollten, fing es an zu regnen. Also liefen wir über das Pfand zurück nach Stein. Da wir Mädchen einfach schneller waren, sind wir zuerst wieder in Stein angekommen. Frau Manser meinte, weil es regnet, machen wir das Fondue in der Kochschule. Als wir aber in Stein waren, teilte sie uns mit, dass wir in den Schachenwald gehen um es dort zu kochen. Das fanden wir natürlich nicht sehr toll. Also gingen wir in den Schachenwald und assen dort das Fondue. Es war gut, aber das Appenzeller Fondue ist natürlich besser... Um zwei Uhr ging es dann für alle nach Hause. Morgen kommt der Gemeindepräsident Herr Dörig.
Isabelle

Heute haben wir um 6:30 Uhr bei der Steiner Post besammelt. Wir sind mit dem Postauto nach Hundwil gefahren. Bei der Hundwiler Post haben wir die Klasse halbiert. Die Einen sind zu der Bäckerei Mühle und die Andere zur Säntismetzgerei gegangen. Ich hab mich für die Säntismetzgerei entschieden. Wir sind mit der Frau Manser und Herrn Dias zur Metzgerei gegangen. Wir begrüssten den Fredy Amman. Er zeigte zuerst denn Schlachthof und was er am Freitag geschlachtete hat. Sie haben Verschiedes geschlachtet, über Schwein, Kalb. Dort drin in dem Kühllager ist es gekühlt, weil das Fleisch sonst nicht haltbar ist. Später sind wir zur der Verarbeitung des Fleisches gegangen. Sie machten Würste, die aus dem „Brät“ gemacht wird. Wir schwatzten ein bisschen mit Herr Ammann. Die Würste werden aussen mit den Därmen von den Tieren abgefüllt. Die Därme kauft Herr Amman immer, weil es von den Tieren zu aufwändig ist, um selber zu machen. Er machte mit dem Patrick zusammen verschiedene Würste, die er dann am Mittag verkauft. Herr Ammann stellte dann die Würste in den Räucherraum. Der Räucherraum muss 50 Grad heiss sein. Nach 30 Minuten nahm er die Würste raus und kehrte sie und nach wieder 30 Minuten sind sie fertig. Er machte das, damit die Würste dann gleichmässig geräuchert sind. Später konnten wir zuschauen, wie Patrick vier Kaninchen metzgete. Er nahm zuerst ein Kaninchen und drehte den Kaninchenkasten um, sodass dass andere Kaninchen nichts sehen. Also er nahm den Bolzenschussgerät und schiesst in den Kopf. Nachher schnitt er den Hals auf, sodass dass Blut wegfliessen konnte. Das muss in einigen Sekunden passieren, weil dass Tier keine Schmerzen hat. Später zog er das Fell weg und warf es in den Kübel. Nach dem Fell abziehen schnitt er den Bauch auf und nahm die Innereien raus. Man muss aufpassen, das man die Blase nicht aufstecht, weil das Fleisch nachher den Uringeschmack hat und das wäre eklig. In dem Schlachthof ist es nicht geheizt, also ca. zwei Grad warm ist es. Es war spannend zuzuschauen, wie das Metzgen ist.
Elias

Heute Morgen haben wir uns um halb sieben bei der Post Stein getroffen. Leider konnten drei Personen aus der Klasse nicht mitkommen aus gesundheitlichen Gründen.
Wir fuhren mit dem Postauto nach Hundwil und dann teilten wir die Klasse in zwei Gruppen. Die eine ging zum Metzger und die andere zum Bäcker.
Ich war bei der Gruppe, die den Metzger Ammann besuchen durften. Wir liefen von der Hundwiler Post zu der Metzgerei und wurden von Fredi Ammann herzlich begrüsst. Es ist auch noch ein Lehrling in der Metzgerei angestellt und dann ist auch noch die Ehefrau von Fredi gekommen.
Wir konnten zuschauen, wie sie verschiedene Würste zubereiteten und dann noch wie vier Kaninchen geschlachtet wurden, aber dass mussten nicht alle sehen.
Ich habe bei den Würsten noch einige Sachen gelernt, die ich vorher noch nicht wusste.
Wie man Kaninchen schlachten tut, wusste ich schon.
Ich wusste nicht, dass man für die Wursthaut zum Beispiel Schafdarm benutzt. Heute Morgen haben sie Cervelat, Schüblig und Wienerli zubereitet.
Die Würste sind bevor man sie räuchert ganz weiss.
Ich wusste auch nicht wie man die Fleischprodukte genau räuchert so mit Sägemehl und einer Heizung. Das Räuchern bringt die richtige Farbe und den typischen Wurstgeschmack hervor.
Beim Schlachten der Kaninchen sind wir in den Schlachtraum der etwas weiter oben ist gegangen. Geschlachtet hat der Lehrling und wir haben zugeschaut. Es waren David, Thomas, Simon, Lukas, Valentin und die Lehrer die zugeschaut haben. Ich habe auch schon einmal zugeschaut, wie Kaninchen geschlachtet werden, aber ich habe trotzdem noch einiges gelernt. Zuerst wird mit einem Betäubungsschuss in den Kopf das Tier betäubt und dann direkt die Kehle aufgeschnitten, um das Blut ablaufen zu lassen. Mit einem Schnitt in den Rücken wird dann das Fell ausgezogen. Nun sind nur noch Fell an den Füssen und Fell an den Ohren zusehen, dieses kann man noch dranlassen. Die vier Kaninchen kamen am selben Morgen zum Schlachter.
David

Ich habe den Morgen gut erlebt es war spannend, etwas mehr über den Beruf als Bäcker zu erfahren. Ich habe viel gelernt, was ich noch nicht wusste über diesen Beruf. Ich weiss jetzt, dass der Betrieb Mühli in Hundwil so weit wie es möglich ist auf Produkte aus der Schweiz achtet. Das Gebäude wurde 1780 erbaut und ist seitdem immer im Besitz der Örtlis gewesen und noch heute ist es immer noch im Besitz dieser Familie also ein Familienbetrieb. Der Betrieb beschäftigt 3 Arbeiter/innen und einen Lernenden. Er ist der letzte Bäcker in Hundwil. Er beliefert die Schule Stein AR, die Schwägalp und die umliegenden Häuser, weil da viele alte Leute leben, die ihre Stammkunden sind. Sie haben sich auf Produkte wie den Mandelfisch oder den Spitzbub mit einem Kaugummi als Nase spezialisiert. Sie können mit einer Maschine den Teig portionieren schneiden und zu Kugeln formen, mit einer Dreier Maschine können sie Nüsse mahlen und rühren walzen.
Selina

Heute mussten wir um 630 Uhr bei der Post Stein stehen und warten. Anschliessend fuhren wir mit dem Postauto zur Post Hundwil. Dort trafen wir auf Frau Manser, die schon auf uns gewartet hatte. Danach mussten wir entscheiden, ob wir in die Metzgerei wollten oder in die Bäckerei Oertle. Ich entschied mich für die Bäckerei Oertle, weil ich nicht sehen wollte, wie die Tiere geschlachtet werden. Also gingen wir zu siebt in die Bäckerei mit Frau Nolfi. Wir liefen etwa zehn Minuten lang zur Mühle. Als wir angekommen sind, erhielten wir ein Blatt mit Fragen drauf, die wir beantworten mussten (während der Führung). Danach wurden wir in ein warmes Restaurant eingeladen.
Irgendwann kam dann Hans Oertle. Der erzählte uns über das Restaurant. Hans Oertle erzählte uns, dass er noch Lehrlinge suche und jedes Jahr zwei Lehrlinge haben will. Anschliessend führte er uns in der Backstube rum und erklärte uns alles. Als wir die Backstube gesehen haben, durften wir wieder in das Restaurant sitzen. Wir bekamen Ice Tea und ein Gipfeli. Ich lernte, wie man einen Ofen bedient, wie heiss man ein Brot backt, dass wir sein sollen, dass ein Kaugummi auf dem Spitzbub ist und wie gut ein Ice Tea schmeckt.
Als Herr Oertle wieder gegangen war, mussten wir auf die andere Gruppe warten. Wir warteten und warteten und warteten........ Irgendwann kamen die Anderen dann auch und genossen ihr Gipfeli.
Danach mussten wir nach Hause laufen Das Wetter war nicht gerade schön, weil es in Strömen regnete. Da wir zu schnell gelaufen sind, mussten wir als Strafe in den Schachenwald ein Fondue essen. Also liefen wir noch zusätzlich in den Schachenwald an die Feuerstelle. Das Fondue war eigentlich sehr gut, doch es hatte wieder einmal geregnet. Wir wurden also wieder nass. Als endlich alle fertig waren mit dem Fondue und den Schoggi-Bananen, durften wir als Dank wieder die ganzen Sachen hinauf tragen(die Lehrer mussten nichts hinauf tragen).
Im Schulzimmer mussten alle noch einen Bericht schreiben.
Andrea

Wir trafen uns heute alle um 6:30 Uhr bei der Post in Stein. Wir mussten heute sehr früh aufstehen, da wir zwei Berufe und Unternehmen besser kennen lernen wollten. Wir fuhren anschliessend mit dem Postauto nach Hundwil, dort trafen wir auch auf manche Hundwiler Mitschüler. In Hundwil bildeten wir zwei Gruppen, eine die den Metzger besuchen werden und die anderen die den Beruf des Bäckers näher kennenlernen wollten. Ich war in der Gruppe der Bäckerei. Wir liefen dann zur Bäckerei die etwa 20 Minuten von der Haltestelle entfernt ist. Als wir angekommen waren, begrüsste uns schon ein herrlicher Duft von frischem Brot und anderen Leckereien. Wir wurden vom Chef Bäcker herzlich empfangen und er führte uns durch seine Bäckerei. Zuerst zeigte er uns sein Lager, dann gingen wir in die Backstube, dort hatte es drei grosse Elektroöfen die mit elektrischem Timer eingerichtet waren. So konnte er schon am Vorabend einstellen welche Temperatur der Ofen für den nächsten Morgen haben sollte. Ausserdem hatte es in der Bäckerei etliche weitere Maschinen, fast alle Maschinen waren schon etwas älter, denn der Bäcker meinte diese würden viel länger halten. Er meinte jedoch dass die neueren Maschinen besser aussehen würden, doch ich sah das anders, ich fand diese ziemlich cool. Während er uns durch seine Bude führte und seine Geräte zeigte erzählte er uns auch immer wieder von seinem Arbeit. Ein paar Sachen hatten mich echt sehr erstaunt, ich wusste das Bäcker früh aufstehen müssen, jedoch wusste ich nicht das sogar manche Bäcker um 2 Uhr anfangen müssen und bis 12 Uhr arbeiten müssen, ich könnte das nicht. Er zeigte uns ausserdem seinen Holzofen, dieser werde schon am Vorabend mit Holz gefüllt das er am nächsten Tag direkt angezündet werden kann. Mich überraschte es, als er sagte das sie für das einfeuern des Ofens Tannenholz verwenden würden. Doch erklärte uns dass das Holz schnellst möglichst abbrennen sollte um platzt für das Brot zu machen. Wurde der Ofen eingefeuert, bleibt er bis zum Abend warm und wärmt ausserdem das ganze Haus, dass kann aber im Sommer auch sehr anstrengend sein, meinte er. Einmal in 10 Jahren müsse der Ofen mit neuen Steinen restauriert werden, für diese Arbeit müsse extra eine Person durch einen kleinen Schlitz von etwa 30 cm kriechen und den Ofen von innen restaurieren. Nach dem unsere Führung fertig war, gab es für uns Eistee und Gipfel für alle. Die Gruppe die von der Metzgerei kam traf ausserdem auf uns. Nach der kleinen Verpflegung ging es zurück auf Stein per Fuss. In Stein assen wir dann bei einer Feuerstelle Fondue und zum Dessert für die, die wollten eine Schokobanane. Nach dem Mittag essen gingen wir zurück ins Schulzimmer, wo ich nun diesen Bericht schreibe.
Pian

Heute Morgen mussten wir uns um 6:30 Uhr bei der Post in Stein treffen.
Mit dem Postauto fuhren wir nach Hundwil und teilten uns dort in 2 Gruppen auf.
Die eine Hälfte ging zur Bäckerei Mühle, die anderen in die Säntismetzgerei. In der Säntismetzgerei zeigte uns Fredi Ammann, wo die Tiere geschlachtet werden und auch den Kühlraum, in dem die Tiere hingen. Neu erfahren habe ich: dass das Fleisch bei 50 Grad geräuchert wird, die Metzgerei hat den Namen seit 2017, die Metzgerei hat 8 Angestellte, die Tiere schlachten und danach bearbeiten Fredi und Patrick. Die Organe werden abgeholt, die Felle werden in Containern verstaut, auch die Organe sind dort vorübergehend verstaut. Alle Tiere kommen aus der Umgebung. Wir durften zusehen, wie verschiedene Wurstarten hergestellt werden und mit welchen Gewürzen sie gewürzt werden, zum Teil auch mit Wein. In einem weiteren Raum wurden die Würste gelagert plus zwei lange Zungen.
Nach diesen Informationen durften die, die wollten noch zusehen wie ein Hase geschlachtet wurde. Beim Schlachten durfte Thomas assistieren. Also besser gesagt beim Fell abziehen. Danach bekamen wir von Frau Ammann einen feinen Znüni, der aus Fleischkäse, Brot und Getränken bestand.
Als wir fertig waren, gingen wir zur Mühle hinauf, in der die anderen schon auf uns warteten. Dort konnten wir eine Trinkpause machen und von den anderen ihre Neuigkeiten erzählen lassen. Nach einer kurzen Pause gingen wir alle zurück nach Stein. Die einen schneller, die anderen langsamer. In der Schule angekommen liefen wir zum Schachenwald hinunter, um dort zu Mittag zu essen. Wir machten über dem Feuer Fondue mit Brot von der Mühle. Nach dem Mittagessen liefen wir zurück in die Schule und nun schreiben wir die Tagesberichte. Das Wetter war die ganze Zeit sehr wechselhaft, zum Teil regnete es und dann schien wieder die Sonne.
Leandra

Heute Morgen mussten wir sehr früh aufstehen. Wir durften mit der Schule Stein nach Hundwil ins schönste Dorf von Appenzell Asserrhoden. Wir trafen uns um halb Sechs in Stein bei der Post. Dort fuhren wir mit dem Postauto um zwanzig vor Sechs nach Hundwil. Dort an der Post angekommen durften wir entscheiden was wir tun wollen. Entweder in die Säntis Metzgerei oder in die Bäckerei Mühle. Ich, Thomas, Lukas, Davis, Lea, Leandra, Simon, Frau Manser und Herr Dias entschieden uns für die Säntis Metzgerei. Die anderen gingen in die Mühle. Wir marschierten zu Fuss zum Gemeindeplatz. Dort gerade neben an war die Metzgerei. Wir öffneten die Türe und wurden von Fredi Ammann begrüsst. Sein Lehrling Patrick aus Innerrhoden war auch dort am arbeiten. Zu erst gingen wir mit Fredi Ammann über das Gelände und er erklärte uns wo was Passiert in der Metzgerei. Da war zum Beispiel der Schlachthof, die Lagerkammer, das Wurstzimmer und die Rauchanlage. Dort werden unter anderem die Wienerli, die Cervelas und die Landjäger geräuchert. Dann erklärte uns Fredi wie man Würste macht mit der Wurstmaschine. Die Würste werden mit einem Darm gebildet. Das heisst der Darm bildet die Aussenschicht der Wurst. Das Innere der Wurst wird mit Brät gefüllt. Da gibt es ganz viele verschiedene Arten. Zu Beispiel mit Wein verschiedenen Gewürzen und auch mehreren Fleisch Sorten. Das kommt alles in die Wurstmaschine und wird zur Wurst verarbeitet. Danach wird alles aufgehängt und dann geräuchert. Die Rauchmaschine funktioniert mit nassem Sägemehl. Dort müssen die Würste etwa 2 Stunden hängen und zwischen durch umgedreht werden. Dann bekommen sie eine schöne Farbe und der Typische Geschmack der Wurst kommt zum Vorschein. Danach hatten wir Glück und durften zu beim Schlachten von vier Hasen dabei sein. Dort wird ein Bolzen in den Kopf geschossen und dann sofort die Kehle durchgeschnitten. Danach wird das Tier sofort ausgenommen und bereit für die Lagerung gemacht.. Nach dem Schlachten wurde uns noch frischer Fleischkäse serviert und wir machten eine Pause. Danach war es für uns Zeit zu gehen. Das war ein Spannender und Lehrreicher Morgen.
Valentin

Heute mussten wir um 6.30 Uhr in der Post sein denn wir gingen nach Hundwil in die Metzgerei und Bäckerei. Ich musste in die Bäckerei Mühle. Wir haben die Klasse aufgeteilt einige gingen nämlich in die Bäckerei und die anderen in die Metzgerei Wir mussten aber vorher noch dahin laufen das war ein plus, minus zehn Minuten marsch. Dort führte uns Herr Oertle umher. Zum Beispiel hat er uns den Backofen gezeigt und die Auswallmaschine oder wie die auch heisst und noch vieles mehr. Die Maschinen die Herr Oertle braucht sind alle sehr alt noch von seinem Grossvater her oder so. Sie arbeiten eigentlich sechs Tage die Woche. Am Sonntag machen sie nur noch Brötchen und so für die Bestellungen. In der Mühle gibt es auch einen kleinen Laden mit dem Brot, Guetzlis, Schokohasen und noch vieles mehr. Dort in der Backstube ist es immer sehr warm und es riecht immer so lecker nach frischen Brötchen. Sie haben auch einen alten Holzofen in den sie jeden morgen aufheizen. Bei dem müssen sie auch jede zehn Jahre die Platten innen drin auswechseln. Dort muss der Mann der das macht in den Ofen hineinkriechen und die ganze Arbeit auf dem Bauch machen da der Ofen nicht sehr hoch ist er ist nur sehr lang. Nach den vielen Informationen von Herrn Oertle sind wir dann weiter nach Stein gewandert. Dort wollten wir eigentlich in der Kochschule unser Fondue essen aber es gab eine Änderung da wir nicht alle miteinander gewandert sind und daher mussten wir nach draussen gehen. Wir gingen zur Grillstelle im Schachenwald. Dort mussten wir sehr lange warten bis das Feuer brannte und das Fondue richtig geschmolzen war. Dann konnten wir essen. Danach assen einige noch eine “Schoggi-Banane“ und dann ging es wieder in die Schule. Ich habe viel neues über die Mühle erfahren.
Fabienne

Am Morgen um 6:30 Uhr trafen wir uns an der Posthaltestelle in Stein. Wir fuhren zusammen mit dem Postauto nach Hundwil. Danach wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir konnten selbst entscheiden, ob wir in die Säntismetzgerei oder in die Bäckerei Mühle gehen wollten. In der Metzgerei arbeiten acht Mitarbeiter. Als wir ankamen, wurden in der Metzgerei gerade Cervelat, Wienerli und Schüblig zubereitet. Diese wurden mit einer Maschine zubereitet. Zuerst aber zeigte Herr Ammann, wo die Tiere geschlachtet werden. Herr Ammann zeigte auch, wo der Ofen angezündet wird. Die geschlachteten Tiere wurden in einem Kühlraum gelagert, sie hingen an der Decke. Herr Ammann erklärte was wichtig ist beim Wurst machen. Wir konnten Herrn Ammann und Patrick bei der Arbeit zu schauen und ihnen Fragen stellen. Wir mussten auch ein Frageblatt ausfüllen. Einige von uns haben Patrick gleich am Anfang alle Fragen gestellt. Die Würste wurden dann aufgehängt und dann in den Ofen geschoben, damit sie geräuchert werden konnten. In diesem Ofen hatte es ca. 50 Grad Celsius. Die Reste vom Fleisch kommt Herr Hofstetter abholen und die Felle werden wiederverwendet. Die Felle werden in einem Container gesammelt, sowie die Reste von den Tieren.
Es wurden dann vier Kaninchen geschlachtet und wir konnten dabei zu sehen, wenn wir wollten. Thomas assistierte Patrick beim Kaninchenschlachten. Es waren zwei Weibchen und zwei Männchen. Danach gab es einen Znüni, einen heissen Fleischläse mit Brot, Schwartenmagen und Getränke von Frau Ammann. Der Fleischkäse war sehr lecker. Als wir gingen, konnten wir nochmals die Würste anschauen, wie weit sie bereits geräuchert waren. Die Würste wurden dann umgedreht, damit sie schön gleichmässig geräuchert werden und dann wurden sie nochmals in den Ofen geschoben. Wie liefen dann zur Bäckerei Mühle und dort gab es dann noch „Gipfeli“ und ICE Tea. Wir liefen von der Bäckerei Mühle in Richtung Stein. Wir gingen dann in den unteren Schachenwald an die Feuerstelle und bereiteten dann Käsefondue vor. Es gab auch „Schoggibananen“.
Vanessa

Am ersten Tag von der Themenwoche mussten wir uns um 6:30 bei der Post Stein treffen, dann gingen wir mit dem Posti Richtung Hundwil, nachdem haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging in die Säntismetzgeri in Hundwil und die andere Gruppe ging in die Bäckerei Mühle in Hundwil. Ich war in der Metzgerei. Wir sahen wie sie Cervelats, Wienerli und auch andere Würste produzierten. Wir konnten auch den Raum sehen wo sie Schlachten und wo sie die Fleischwaren aufbewahren. Wir hatten gelernt oder erfahren wie viel Aufwand so eine Wurst braucht bis sie in den Verkauf kommt. Der Metzger hat uns gezeigt wie sie die Würste räuchern. Der Metzger hat uns auch die Schwierigkeiten aufgezeigt. Der Angestellte war ein ziemlich lustiger. Er hat uns gesagt, dass er lieber die Tiere schlachtet als das Fleisch verarbeitet aber diese Arbeit muss ja auch erledigt werden. Nachdem wir die Sachen angeschaut haben, so wie Würste machen, konnten die die wollten noch zusehen wie man ein Kaninchen schlachtet. Alle Knaben schauten gerne zu. Wir konnten mit dem Angestellten mit in den Schlachtraum, zusehen wie er vier Hasen schlachtete. Am Anfang war es ziemlich lustig, beim letzten Hasen musste Thomas noch helfen den Hasen zu heuten. Sie mussten ziemlich daran ziehen. Der Angestellte hat uns gesagt das man aufpassen muss wenn man die Innereien herausnehmen muss. Man muss darauf achten, dass man die Blase und andere Sachen nicht aufschneidet sonst würde das Fleisch nicht so geniessbar oder es wird nicht gut bei dem müsste man auf dass achten. Der Angestellter war ziemlich schnell beim schlachten, er hatte fast keine fünf Minuten pro Hasse, er sagte uns, dass man den Bolzenschuss genau machen muss, dann zappelt das Tier nicht mehr. Der Metzger hatte uns noch einen Znüni offeriert. Wir bekamen einen sehr guten warmen Fleischkäse mit Brot. Am Schluss hat der Chef uns noch die Würste gezeigt die er am Morgen gemacht hat, die er geräuchert hat aber sie mussten dann wieder in den Ofen also zum räuchern. Am Schluss haben wir uns bedankt für die Führung durch die Metzgerei und für den feinen Znüni. Ich habe schon vieles gewusst, aber ich habe auch neue Sachen erfahren. Ich habe erfahren wie man Würste macht dass man am Anfang ein Brät muss machen. Ich habe erfahren dass ihre Würste Maschine eine sehr Moderne Maschine ist das man nur noch etwas drücken muss weil die verschiedene Würste Grösse ein gegeben sind das man nicht mehr auf die Grösse achten muss. Ich habe gelernt wie man das Fell abnimmt dass man nur das Fell abziehen kann.
Lukas




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Raus aus dem Buch

Mo, 12. März 2018 - Fr, 16. März 2018

Wissen Sie was Kamishibai ist? Nein? Wusste ich anfangs auch nicht. Doch genau dieses Kamishibai, eine alte Erzählkunst aus Japan, konnten ein paar Kinder der Mittel- und Unterstufe der Schule Stein ausprobieren. Kamshibai ist eine Art Kasten, wo man selbstgemalte Bilder hinein schieben kann und die Geschichte dann so prima erzählen kann. Das ist einer von vier Workshops zum Thema ,,Raus aus dem Buch`` der Projektwoche, die vom 12. bis 16. März dauerte. Außerdem gibt es noch das Schattentheater, Hörspiel und Digitale Geschichte. Bei allen Workshops waren die Kinder mit Begeisterung dabei und alle arbeiteten mit großer Sorgfalt.
Am Dienstagnachmittag kam sogar noch eine Märchenerzählerin und nahm uns mit in die wunderbare Welt der Könige. In die Welt, wo Ehrlichkeit immer belohnt wird.

Schattentheater :
Am Montagmorgen versammelten sich 16 top motivierte Kinder. Voller Vorfreude lernten wir das Schattentheater genauer kennen. Erst schauten wir einen kurzen Film an. Danach durften wir erst mal ausprobieren. Alle waren voller Eifer und probierten verschiedene Figuren aus: Spinnen, Adler und Füchse. Es war nicht so einfach mit den Händen solche Figuren zu machen. Danach sahen wir ein ganzes Schattentheater. Wir waren begeistert. Nun besprachen wir in Gruppen, welche Art von Theater wir machen wollten. In den Gruppen hatten wir zuvor ausgesucht welche Geschichte wir spielen wollten. Eine Gruppe wollte z.B. das Märchen Rapunzel spielen. Nach der Pause begannen manche schon mit dem Basteln, Malen und Schneiden der Figuren. Am Ende des Morgens waren schon viele tolle Figuren entstanden. Die Freude war groß.

Kamishibai:
Heute bin ich im Kamishibai. Mit großer Vorfreude kam am Dienstagmorgen eine Gruppe Kinder vor dem Werkzimmer zusammen. Erst sangen wir ein bisschen und begannen dann mit allergrößter Sorgfalt weiterzuarbeiten. Am gestrigen Morgen hatten sie das Kamishibai angemalt. Gut gelaunt zeichneten sie an den Zeichnungen weiter. Manche schrieben schon ihren Text. Manche leimten das Kamishibai schon zusammen. Alle gaben sich wirklich Mühe. Einigen half ich auszumalen. Wenn das Malen eintönig wurde, plauderten sie ein bisschen und lachten. Mit großer Freude wurde den ganzen Tag gearbeitet, gezeichnet und geschrieben - voller Liebe und Freude. Es war ein gelungener Tag.

Märchenerzählung:
Am Anfang warteten wir gespannt auf unsere Einteilung. Nachher ging die dritte und vierte Klasse in die Aula, wo wir Spiele spielten und zu Märchen mit Musik tanzen konnten. Später genossen wir unsere verfrühte Pause. Gespannt was uns erwarten wird, gingen wir in die Bibliothek, um uns von der Märchenerzählerin verzaubern zu lassen. Drinnen lauschten wir den wundervollen Geschichten. Wir liessen uns einfach mitreissen in die Schlösser und in die Welt der Riesen oder an das Meer. Wenn sie eine Geschichte erzählte waren wir einfach in einer anderen Welt. Dann war es leider schon vorbei. Mit einem Zauberstein im Gepäck gingen alle nach Hause. Einen märchenhaften Dienstagnachmittag erlebten wir.

Hörspiel:
Auf diesen Workshop war ich besonders gespannt. Am Anfang wurde mir gleich erklärt, dass es vier Gruppen gibt. Alle haben eine andere Geschichte. Ich begleitete hauptsächlich die Gruppe, die Max und Moriz vertonte. Weil es schon Mittwoch war, waren die Gruppen schon relativ weit. Sie waren mit dem Vertonen der Stimmen schon fast fertig. Also nahmen wir zuerst die Stimmen fertig auf. Danach war das Zusammenschneiden an der Reihe. Während die Techniker diese Aufgabe machten, ging der Rest der Gruppe raus, um ein Tonrätsel vorzubereiten. Nach einer Stunde hatten wir relativ viele Töne aufgenommen. Als Abschluss trafen wir uns in der leeren Bibliothek. (Die Texte wurden verfasst von Ladina Frey.)

Digitales Buch:
In diesem Workshop konnte man einen Comic, einen Trickfilm oder eine Geschichte machen. Die meisten Kinder haben einen Trickfilm gemacht. Emilia und Maria haben einen Comic gemacht, wie auch Béla. Flavia und Andrea haben es sogar geschafft, einen Comic und einen Trickfilm zu machen. Die Kinder dieses Workshops denken, dass sie den allerbesten Workshop erwischt haben, weil sie eine entspannte und halbwegs ruhige Woche hatten. Noch ein Grund weshalb die Kinder dieses Workshops das Gefühl haben, dass sie den besten Workshop hatten, sind die zwei Lehrpersonen Frau Wick und Frau Müller. Die Gruppe ‚Digitales Buch’ freut sich auf die Projektwoche im 2019 und hofft das diese dann auch so cool wird wie die im 2018. (Maria und Emilia)



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Top Secret – das Agentenfieber geht um!

Mo, 19. Februar 2018 - Fr, 01. Februar 2019

In Werken der 1. Sek ging es in den vergangenen vier Wochen fastnächtlich zu und her.

Kleisterschalen, Zeitungsknäuel, Farben, Klebeband werden gebraucht – ein Böggkopf entsteht. Die Mädels planen eine Agentin, die Jungs wären eher für einen gefährlichen Agenten. Im textilen Werken wird ein Schnittmuster für den Kopf entworfen. Gemeinsam wird der Kopf mit Zeitungsknäueln gefüllt. Ach, das ist ja eine Melone! Nun müssen noch, bis der Kopf in Form kommt, etliche Bahnen Knäuel anklebt werden.
Eine Schülergruppe kümmert sich um den Böggkörper. Da wird Klebeband um das Holzgestell und die Strohbündel gewickelt. Wir dick soll die Agentin werden? Reichen die beiden Strohballen?
Im textilen Werken entstehen die Kleider. Ein Hemd und eine Hose in schwarzem Stoff werden nach dem Schnittmuster, das Frau Scherrer gezeichnet hat, zugeschnitten und zusammengenäht. Schuhe, Hände, Halstuch entstehen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Und unser Bögg? Der wartet geduldig und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Die muntere Schar der 1. Sek Schülerinnen und Schüler ist wirklich bereits in Fastnachtsstimmung. Immer neue Ideen tauchen auf und werden umgesetzt. Es entsteht ein Fotoapparat, ein Feldstecher, eine Pistole, eine Haftbombe. Mister Q von James Bond hätte seine Freude an der Experimentierlust der Schülerinnen und Schüler gehabt.
Und dann ist das Werk vollendet. Mit vereinten Kräften, ist der gross und auch schwer, wird er in die Aula getragen, auf seinen Wagen gesetzt, zusammengebaut und mit seinen Accessoires ausstaffiert.
Stolz sitzt SIE oder ist es ein Er da und wartet auf den grossen Auftritt am Sonntagabend.

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